Amnesty International

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Gruppe 1388 - Uni Mannheim

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Durchgeführte Aktionen im FSS 2009:


Themenabend zu Rechtsextremismus in Deutschland

Infovortrag
Dienstag, 19.5.2009
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Raum M003, Universität Mannheim

Infovortrag eines
Experten des LKA.

Im Mai konnte man einem Vortrag über Rechtsextremismus und den Bemühungen des LKAs diesen einzudämmen lauschen.
Die Exkursion erfolgte über Rechtsextremismus allgemein, über die Arbeitsweise des LKAs bis hin zu Brennpunkten Baden-Württembergs, die schließlich in einer brennenden Diskussion endete.
Letztendlich wurde der Abend zusammen mit dem Referenten in der Bar Mannheims ausklingen gelassen.


Themenabend zu Frauenmorden in Mexiko


Dokumentarfilm "Die Stadt der toten Töchter" und Infovortrag Mittwoch, 22.4.2009, 19.30 Uhr, Raum L 7, 3-5 - 001

Im April 2009 fand ein Infovortrag über Frauenmorde in Mexiko statt. Dazu wurde der Dokumentarfilm "Die Stadt der toten Töchter" gezeigt.


Seit 1993 wurden in Ciudad Juárez, einer Grenzstadt zu den USA, über 500 junge Frauen auf brutale Weise ermordet. Die Anzahl der verschwunden Frauen ist noch unklar. Bislang verschleppen die Behörden die Aufklärung dieser Fälle.

Die Veranstaltung war gut besucht und zog eine rege Diskussion nach sich. Geboten wurde die Möglichkeit direkt einen Brief an die mexikanische Regierung zu schicken. Desweiteren fertigten wir Schattenbilder der Personen an, die bereit waren teilzunehmen und schickten diese zusammen mit einer Petition ebenfalls an die mexikanische Regierung.

"Their lives don't count so it is no wonder that people don't know that foreign Mexican women, four or five hundred of them, are killed. The media just don't take that into account; they don't think that really matters. And because it doesn't matter this is continuing." (Ralph Armbruster Sandoval, UC Santa Barbara)


Themenabend zu Weißrussland


Infovortrag und 2 Filme, "Weißrussischstunde" und "Can I get a right?" (fand statt am Montag, 30.03.2009, 19:30, Raum L7, 3-5 - 001)


weißrussischer Demonstrant

Für viele ist Weißrussland ein weißer Fleck auf der mentalen Landkarte. Im besten Falle erinnern sich einige an Unregelmäßigkeiten bei den Parlamentswahlen, an eine repressive Politik gegenüber Medien und wie ist das mit dem Öl doch gleich?
Unser Gastredner, Benjamin Titze aus Heidelberg, setzte mit seinen spannenden Ausführungen zur Geschichte und gegenwärtigen Situation des Landes an diesem Punkt an. In seinem Vortrag zeichnete er das Bild eines Landes, das sehr reich an unterdrückter Kultur und ziemlich arm an Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung ist.
Nachdem die beiden Filme reichlich gedanklichen Input lieferten, gab sich kaum jemand der etwa 50 Anwesenden damit zufrieden, das gewonnene Wissen nun unreflektiert mit nach Hause zu schleppen. Stattdessen wurden viele Fragen gestellt, eine anwesende Weißrussin erzählte von persönlichen Erfahrungen und machte damit das in den Filmen Gezeigte dreidimensional. Dass Weißrussland uns als EuropäerInnen etwas angeht, dürfte am Ende des Abends allen Teilnehmenden klar geworden sein. Für weitere Informationen darüber, was man wozu machen kann:




Mahnwache zum internationalen Tag gegen die Todesstrafe


Auch dieses Jahr haben wir uns alle Mühe gegeben, darauf hinzuweisen, dass selbst in einigen demokratischen Staaten die Todesstrafe noch an der Tagesordnung ist.
Symbolisch ließen wir am 8.10.08 vor der Mensa steinigen, hängen und durch Erschießung hinrichten.
Dieses Jahr stand Japan im Vordergrund der Aktion und wir konnten viele dafür gewinnen, eine Petition gegen die Hinrichtung eines japanischen Todeskandidaten zu unterschreiben. Über 100 Häftlinge sitzen derzeit noch in japanischen Todestrakten und fügen sich damit leider ins Gesamtbild ein: Gerade in Asien ist die Todesstrafe nach wie vor sehr verbreitet.

Für mehr Infos: http://www.amnesty-todesstrafe.de/




Mahnlauf und Unterschriftenaktion zur Kampagne

"Gold für die Menschenrechte"

Am 15.05.08 beteiligten wir uns mit dieser Aktion an der Mensa an der weltweiten amnesty international Kampagne zu den Olympischen Spielen in Peking. Im Rahmen eines Dauerlaufs um die Mensawiese, der für viel Schweiß (dafür aber nicht für Blut und Tränen) sorgte, wurden Informationsmaterialien verteilt und vor allem Unterschriften für eine Petition gesammelt. Sie umfasst als wesentliche Forderungen

  • die Abschaffung der Todesstrafe
  • keine Menschen mehr ohne faire Gerichtsverfahren zu inhaftieren
  • die Beendigung der Internet- und Medienzensur
  • Menschenrechtsaktivisten nicht mehr zu unterdrücken

Es war uns möglich, eine stattliche Anzahl von Unterschriften zu sammeln, die nun zu Beginn der Olympischen Spiele der chinesischen Regierung durch amnesty international überreicht werden sollen.


Konzertlesung voller Erfolg!

Sergio Vesely spielt Gitarre und singt, Urs Fiechtner liest - vor begeistertem Publikum


Die Konzertlesung von Sergio Vesely und Urs M. Fiechtner am 23. April 2008 war sehr gut besucht, das Publikum begeistert.

Es war ein poetisch-musikalischer Streifzug durch einige zentrale Epochen der indianischen Geschichte Lateinamerikas, gleichzeitig auch ein Streifzug durch die Vielzahl literarischer und musikalischer Formen, die sich aus der Verknüpfung von Stilmitteln aus der indianischen, hispanoamerikanischen und europäischen Lyrik, Prosa und Musik ergaben. Die Historie stand jedoch nur scheinbar im Vordergrund. Urs Fiechtner und Sergio Vesely verstehen ihre Beschäftigung mit der Vergangenheit als Mittel zum Verständnis der Gegenwart - zwischen den Zeilen werden Geschichte und Gegenwart aufeinander bezogen, zahllose Anspielungen halten der Gegenwart den Spiegel der Vergangenheit vor. Literarisch und musikalisch war die Konzertlesung ein herausragendes Beispiel für die besondere Fähigkeit der beiden Künstler die Stilmittel zweier Sprachen und Kulturräume symbiotisch zu verknüpfen, ohne sie dabei zu vermengen.


23.04.2008

Konzertlesung von Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely

Musik trifft Lyrik - Ein poetisch-musikalischer Streifzug durch Lateinamerika - Mittwoch, 23. April, 19.30 Uhr - Katakomben der Universität Mannheim - amnesty international für die Menschenrechte

Flyer als PDF




Aktionen im Herbst-/Wintersemester 2007


22.11.2007

Aktion: "Zeitunglesen für amnesty" in der Unimensa!

Den durchschnittlichen Mensanutzer erwartete an jenem Donnerstag noch etwas anderes als die übliche weiße Soße und lange Warteschlangen an der Kasse. Vollkommen gratis servierten wir als bekömmliche Beilage einen Nachdenkeffekt. Wir, das waren auf Tischen sitzende Amnesty-Gruppenmitglieder und viele engagierte Freunde und Bekannte, ungefähr fünfzig Paar Hände, die jeweils eine geschwärzte Zeitung zum Lesen hielten.
Um auch letzte Zweifel, worum es bei der Aktion ging, zu beseitigen, wurden die wichtigsten Infos zur weltweiten Situation der Presse- und Meinungsfreiheit auf Postern zur Schau gestellt.
In vielen Ländern arbeiten JournalistInnen nach wie vor unter der Gefahr, aufgrund ihrer investigativen Recherchen getötet zu werden. Alle Augen sind derzeit auf China, wo in diesem Jahr die Olympischen Spiele stattfinden, gerichtet. Das chinesische Wirtschaftswachstum und die Zunahme seiner Rolle in der Weltpolitik werden nur noch übertroffen von steigendem Druck der Regierung auf die Berichterstattung von Journalisten. Gegenwärtig zeigt sich gerade dort, dass das World Wide Web die mit ihm verbundenen Hoffnungen von freiem Zugang zu Informationen und Meinungsfreiheit enttäuscht hat, wie der Fall des Journalisten Shi Tao demonstriert.

Für mehr Infos siehe

http://www.amnesty-meinungsfreiheit.de/
http://www.goldfuermenschenrechte.de/


18.10.2007

Kaum einer der in die Mensa strömenden Hungrigen kam an den mit Fotoapparaten bewaffneten Mitgliedern der Belarus-Arbeitsgruppe vorbei:
"Wir sind von der amnesty-international Hochschulgruppe und beteiligen uns an einer Fotokampagne zur Unterstützung politischer Gefangener in Weißrussland. Hast du kurz Zeit, dich mit deinem Gesicht und deinem Namen für die Menschenrechte einzusetzen?"
Namentlich forderten wir die Freilassung von Smitser Daschkewitsch (Mitglied einer oppositionellen Jugendgruppe) und Alexander Kosulin.
...vielen Dank an die 96 Studenten, Dozenten und Unimitarbeiter, die sich fotografiert haben lassen!

Erfolg!

Smitser Daschkewitsch wurde am 23. Januar freigelassen! Weiterhin in Weißrussland inhaftiert ist allerdings Alexander Kosulin. Mehr...

10.10.2007

Mahnwache vor der Mensa am "Internationalen Tag gegen die Todesstrafe"

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